Wohnen, Heilen, Versorgen, Ernähren – vier Bausäulen für den Ernstfall, alle auf einem gemeinsamen Fundament: dem weltweit verfügbaren Containermaß.
Vier Entwicklungen machen schnelles, schützendes Bauen zur Aufgabe unserer Zeit – nicht irgendwann, sondern jetzt:
Extremwetter, Hitzewellen und Hochwasser zerstören Wohnraum schneller, als er wiederaufgebaut wird.
Rekord-Niedrigwasser – wie zuletzt an der Donau – gefährdet Versorgung, Landwirtschaft und Transportwege ganzer Regionen.
Kriege auf mehreren Kontinenten treiben Millionen in die Flucht – und der Wohnraum fehlt dort, wo sie ankommen.
Ganze Viertel – wie in syrischen Städten nach den Bombardierungen – bleiben jahrelang unbewohnbar. Der Wiederaufbau braucht Systeme, nicht Einzellösungen.
Was das Institut tut: Wir suchen machbare Modelle aus verfügbaren Materialien – auch im Katastrophenszenario, wenn Lieferketten unterbrochen sind: nach einem nuklearen Ereignis ebenso wie nach Hochwasser. Gemeinsamer Nenner aller Konzepte ist das ISO-Containermaß: weltweit verfügbar, transportierbar auf jedem LKW, Schiff und Zug.
Serielle Wohnmodule für Übergangs- und Dauerwohnraum: in Tagen errichtet, stapelbar, koppelbar – vom Einzelmodul bis zum Quartier.
Medizinische Grundversorgung dort, wo Krankenhäuser zerstört oder überlastet sind: gekoppelte Module mit Schleuse, Behandlung und Technik – erweiterbar in Reihe.
Die ersten 72 Stunden entscheiden: Ein modulares Logistikzentrum bündelt Lager, Kühlung, Wasser, Energie, Kommunikation und Werkstatt um eine überdachte Halle.
Wenn Böden kontaminiert, Flüsse trocken oder Vegetationsperioden zerstört sind, braucht Ernährung ein Dach: kontrollierter Anbau im Modul – unabhängig von Klima und Boden, betreibbar auch in postapokalyptischen Szenarien.
Wer diese Forschung unterstützt, unterstützt keine Idee, sondern einen erforschten Vorsorgeplan für den Ernstfall: Wohnen, Versorgung, Schutz. Von der Wohneinheit bis zum Logistikzentrum – jedes Modul ist Teil desselben Plans.
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