Forschungsprogramm 02

Mobile Schutzräume

Schutzraum und Wohnraum zugleich: Forschung an vergrabbaren, verlegbaren Schutzmodulen für Familien – vom Material bis zur Filterlüftung.

Stand: In Forschung

Das Institut erforscht mobile Schutzräume mit erhöhtem Schutzniveau gegen Strahlung und Naturgefahren – verlegbar, vergrabbar, leistbar. Die Leitfragen unserer laufenden Arbeit:

Konzeptvisualisierung eines mobilen Schutzraums im Garten
Material

Welche Abschirmwirkung erreichen verfügbare Materialien – Stahl, Beton, Erde – in welcher Kombination und Stärke?

Luft

Wie lässt sich Filterlüftung (Sand-/Aktivkohlefilter) einfach, wartbar und stromunabhängig ausführen?

Autarkie

Wasser, Energie, Sanitär: Was braucht eine Familie für 14 Tage – und wie wird es dauerhaft gelagert?

Einbau

Wie wird ein Schutzraum so leicht versetzbar und vergrabbar, dass ein Garten genügt – ohne Spezialgerät?

Konzeptstudie AIZ-S4 · Gartenbunker für 4 Personen

Das aktuelle Studienobjekt: ein verstärktes Modul im ISO-20-Fuß-Maß, das mit üblicher Baustellentechnik in einem Garten eingegraben werden kann. Erdüberdeckung als primäre Abschirmung, Einstieg mit Schleuse, Notausstieg, Filterlüftung.

Detaillierter Schnitt durch den Gartenbunker AIZ-S4: Schlafplätze, Filtertechnik, Sanitärbereich

Konzeptvisualisierung – Ausstattung: Stockbetten, Vorratsregale, Filtertechnik, Nasszelle.

Wasser WC FILTER LÜFTUNG MIT SAND-/AKTIVKOHLEFILTER NOTAUSSTIEG EINSTIEG + SCHLEUSE 4 SCHLAFPLÄTZE (2 × STOCKBETT) GARTENNIVEAU ≥ 0,8 m Erdüberdeckung 6,06 m · verstärktes ISO-20-Fuß-Grundmodul 2,44 m Konzeptstudie AIZ-S4 · Zielwerte: 4 Personen, 14 Tage Autarkie · keine Ausführungsplanung
Längsschnitt: vier Schlafplätze, Wasservorrat, Trockentoilette, Filterlüftung mit über Gelände geführter Ansaugung; Einstieg über Schacht mit Schleuse, Notausstieg am gegenüberliegenden Ende.
Wichtig: Die Studie AIZ-S4 ist eine Konzeptstudie in laufender Forschung – keine Ausführungsplanung, keine Zusicherung einer Schutzwirkung. Ausführung, Statik und Schutzraumtechnik gehören in die Hände befugter Fachleute (Ziviltechniker); maßgeblich sind die einschlägigen Schutzraumrichtlinien.

Diese Forschung ist unser Vorsorgeplan.

Wer diese Forschung unterstützt, unterstützt keine Idee, sondern einen erforschten Vorsorgeplan für den Ernstfall: Wohnen, Versorgung, Schutz. Vom Material bis zur Filterlüftung – jede Studie bringt den Schutzraum näher an die Umsetzung.

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